Pater Christian Tauchner SVD erzählte beim Treffen in Rotholz am 26. Okt 2012 Erinnerungen an die Zeit mit Josef in Ecuador. Hier die etwas gekürzte Transkription seines Statements:

 

Anfang ohne Projektträger

Ich bin 1982 nach Ecuador gekommen. Anfang der 1980er Jahre verstärkte der ÖED (Österr. Entwicklungshilfedienst) sein Engagement in Ecuador. Natürlich haben die Steyler gesagt: Super, wir brauchen jedenfalls einen Entwicklungshelfer für Jugendarbeit und wir haben große Projekte. Dann wurde alles vereinbart. Dann hat man lange nichts gehört, weil das Projekt in Österreich entwickelt wurde. Plötzlich kommt dann ca. 1985 die Nachricht: der Josef Fischler kommt für unser Projekt. Nur ist inzwischen Lauren [Pater Lauren Fernández], der für dieses Projekt zuständig gewesen wäre, für eine andere Arbeit vorgesehen worden: er hat gerade Koffer gepackt, um nach Rom zu gehen und dort Bibelwissenschaft zu studieren.

Josef ist also in Quito angekommen ohne Projektträger – eigentlich ist er in der Luft gehangen. Und da war die Frage: schicken wir ihn gleich wieder heim oder fährt er nach Afrika oder was? Es war eine eigenartige Situation für den Josef, da anzukommen und keinen Projektträger zu haben. Auch für den Rest der Steyler in Quito war die Frage: was sollen wir mit dem Kerl, wir haben nichts zu tun für ihn!

Josef hat sich dann entschieden – und das ist schon ein Element für die Vision – doch zu bleiben und sich umzuschauen und das Projekt selber in die Hand zu nehmen. Ich glaube, die Salesianer haben dann das Projekt irgendwie begleitet. So ist dann das Projekt zustande gekommen. Seine Aufgabe war Koordination oder Zusammenarbeit mit der katholischen Studentenjugend auf nationaler Ebene. Da hat sich Josef ziemlich bald eingebracht.

Wir haben dann die längste Zeit zusammen in dem Haus gewohnt, in der „casa de formacion“. Das liegt etwas oberhalb von Quito. Quito ist eine sehr lang gezogene Stadt. Das ist dort, wo man ihn im Film waschen gesehen hat. Der Film jetzt hat unglaubliche Erinnerungen geweckt. Erstens, ich habe Josef in dem Film Tirolerisch reden gehört. Wir hatten dort immer Spanisch miteinander geredet. Ich habe sein Tirolerisch gar nicht im Ohr gehabt.

Cotopaxi

Dort, wo Josef (im Film) beim Waschen steht, hätte man an einem anderen Tag dahinter den Cotopaxi gesehen, und zwar groß und schön! Das waren dann bald Zugänge von Josef (mit Leuten) auf die Berge rauf zu gehen. Der Josef ist lange nicht auf den Cotopaxi raufgekommen, weil immer wieder jemand gesagt hat: ich kann nicht weiter, oder: mir ist kalt, ich friere. Josef: „Macht nichts, komm wir drehen um, wir gehen runter, ich komm das nächstemal rauf“. Das war eine dieser Haltungen von Josef. Ich glaube, er hat zehn Anläufe gebraucht, bis er raufgekommen ist.

Bei einer dieser Gelegenheiten ging auch Juana mit, eine Südtiroler Entwicklungshelferin. Mit ihr sind sie raufmarschiert. Der Cotopaxi ist oben etwas flacher. Sie stehen oben. Glücklich. Bergerlebnis. Wunderbar. Jetzt runter. Josef hat gesagt: Ich glaub, wir sollten uns anseilen! Sie: Ach nein, das ist ja ein Fußballfeld.

Apropos Fußball: beim Josef muss man schon sagen: der Ball ist manchmal vorbeigekommen, der Mann nicht! Da war es nicht sehr angenehm, wenn man bei den Gegnern war.

Jedenfalls sind sie losmarschiert und die Juana ist eingebrochen im Schnee, rausgefallen und 500 Meter runtergerutscht. Und dann kam ein ganz klarer Befehl von Josef: „Jetzt Ruhe! Anseilen! Und wir gehen sicher, langsam, vorsichtig runter“. Und da haben dann alle gehorcht, denn gut, der Josef kennt sich aus. Als er dann zu Joanna gekommen ist, die hat „nichts Weiteres“ gehabt als Abschürfungen und einen Schlüsselbeinbruch. Da hat ihr Josef zwei Valium gegeben. Und das Fläschchen Puntas, das ist der doppelt gebrannte Schnaps, den hat er mitgehabt. Trink! Trink! Und dann hat Josef sie zusammengebunden und runtergetragen. Die ist dann zwei Tage später in der Pasteur-Klinik zu sich gekommen und hat sich gefragt: Wo bin ich? Es ist ihr sonst nichts passiert. Das ist für mich eine der typischen Situationen von Josef.

Spiritualität

Dieses Wäschewaschen (im Film) geschieht am Flachdach der „casa de formación“. Das ist ein Studentenhaus, ein Ausbildungshaus der Steyler Missionare für Interessenten, die irgendwann vielleicht Steyler werden wollten. Da war der Josef auch einmal eingeteilt zum Morgengebet mit den Studenten. Und der Timoteo [Pater Timoteo Lehane], ein Mitbruder von mir, war damals zuständig für die Studenten. Er hat gehorcht, und er hört die Studenten nicht beten. Die meditieren aber lang! Was ist da los? Er geht rüber und schaut in die Kapelle: niemand da! Josef ist mit den Studenten – und das ist wieder ein Zug – rauf aufs Dach und sie haben einen Psalm gehabt über die Schönheit Gottes. Da hat Josef gesagt: Schaut einmal! Berg! Sonne! Was halt Quito wirklich auch bietet – la carita de Dios [das Gesicht Gottes]. Er hat dann einfach diese Freiheit gehabt: es ist jetzt Morgengebet, da setzen wir uns aufs Dach rauf und schauen mal und lesen dann einen Bibeltext und haben ein Anschauungsmaterial dazu.

Entschieden

Josefs Sturheit ist schon ein paarmal angesprochen worden. Er ist da in Quito angekommen und die casa de formación, wo er gewohnt hat, liegt tatsächlich auf etwa 3000 Meter. Er hatte ein Fahrrad. Ich glaub bis zum heutigen Tag sind Fahrräder in Quito eine Seltenheit, so etwas hat man nicht lange. So war es bei ihm auch, das Radl ist verschwunden. Man hat dann ein paar Tage später gehört, – von der casa de formación bis runter zum Geschäft war nämlich keine Straße, sondern ein Weg, nicht einmal geschottert – da ist wer runtergefahren mit dem gestohlenen Rad und es hat nicht so gebremst, wie er wollte, es hat ihn furchtbar aufgehaut. Jedenfalls, das Radl war weg.

Er hat dann ein neues Rad bekommen über die MIVA und er hat dann nach dem ersten Sprachkurs gesagt, er fährt und schaut sich das Land an. Mit dem Radl? Durchs Land? Ja, ja! Nein, das geht nicht! Ja, das geht schon – probieren! Und dann ist er gefahren von Quito nach Santo Domingo. Wer ihn besucht hat, kennt vielleicht die Straße, wie die geht und was sich dort abspielt! Dann ist er nach Esmeraldas gefahren, dann nach Manta, dann nach Machala und weiter nach Cuenca ... und er ist tatsächlich zurück gekommen! Er hat viel gelernt dabei. Er hat sicher das Land so gesehen, wie es viele andere nicht gesehen haben. Er hat dann – glaub ich – auch gelernt dabei, es stimmt schon, wenn andere sagen, das sollte man nicht tun, die haben schon auch ihre Gründe, warum sie das sagen, selbst wenn sie „gringos“ [ursprünglich die Nordamerikaner, ausgeweitet auf alle Ausländer, besonders wenn sie blond sind] sind. Also diesen alternativen Zugang und immer wieder mal was auszuprobieren, den hat Josef auch gehabt.

Brot

Er war dann immer wieder in Verbindung mit dem Hogar Suizo, das war ein Waisenheim, das von der Schweizer Entwicklungshilfe aus betreut worden ist. Ich glaub, dass die meisten Interviews in dem Film dort gemacht wurden. Er hat für die Kinder so etwas wie eine Vaterfigur abgegeben. Die haben jedenfalls für sich selbst und für ihre finanzielle Unterstützung ein Schwarzbrot gemacht. Und das war sagenhaft! Denn im Hochland von Ecuador gibt es – wenn überhaupt – nur so ein Brot wie das Baguette, ein Weißbrot. Das ist natürlich auch Brot, aber wenn es wiedermal ein „richtiges“ Brot gibt für unsereins, dann ah! Und da ist der Josef immer wieder gekommen vom Hogar Suizo mit zwei solcher Wecken Brot in die casa de formación und hat dann gesagt, schau, das Brot ist ja viel gesünder, das muss man essen! Das war für unsere Männer aus Guayaquil vom Tiefland, die wollten Reis essen und sonst nichts, und jetzt kommt der mit diesem komischen Brot daher! Das war dann das „pan de Fischler“, also das Brot vom Fischler.

Gegenüber von unserem Haus – das ist für mich auch ein sehr eindrucksvolles Bild geblieben – hat eine Familie aus Esmeraldas gewohnt. Das war ein total niedergebrochenes Haus, das ist es ewig geblieben, die haben sich auch nie organisieren können, das Haus etwas zu verbessern, die haben dort gewohnt, mehrere Frauen, viele Kinder und hie und da der Miguelito. Wie das funktioniert hat, kann ich nicht sagen. Die Kinder waren immer voller Krätzen und dreckig und rotzig. Und der Josef hat zu ihnen sehr schnell einen Zugang gehabt. Im Hogar Suizo hat es auch galletas gegeben, das war irgendwas mit Zimt und Lebkuchen und ähnliches. Jedenfalls hab ich ein Foto, wo der blonde Josef dem Ramiro irgendeine Krätze aufdrückt oder ist der bei einem Eck angerannt, der war halt ein Lausbub. Das hat dann geeitert, jedenfalls hat der Josef dann gesagt, du bekommst so eine galleta, aber vorher tun wir da ein bisschen was drauf, was weiß ich, was er da drauf getan hat, er hat dann immer seine Hausmittel gehabt, wahrscheinlich mit Schnaps was. Natürlich hat der arme Ramiro gebrüllt, aber da hat es kein Auskommen gegeben, den hat er geheilt, da ist dem Buben nichts übrig geblieben. Und dann hat er ihn bekommen, den Keks.

Kraft

Was für seine Freunde immer wieder sehr eindrucksvoll war: ich kann mich erinnern, wir haben ein Haus übersiedelt von Freunden von mir. Es ist nur drum gegangen, dass man Möbel, Kleidung, Bücherstapel... ins Nachbarhaus rüber transportiert. Der Josef: ja, ich kann helfen, kein Problem. Und dann haben sie gefragt: ja könntest du jetzt bitte diese fünf Bücher tragen? Josef: Nein, gib her den Rest, rüber damit! Das war dann im Nachhinein noch die längste Zeit Thema: Die Kraft von dem Typen und wie er sich einfach problemlos einsetzt und weiterhilft.

Mit solchen Spielen ist er dann auch an seine Grenzen gekommen. Er ist dann mal von Ibarra oder Sant’Ana rein marschiert in das Amazonastiefland. Da hat er dann schon gelernt, er kann am Berg gehen, er kann auf der Ebene gehen, aber er kann nicht im Urwald gehen. Das ist ein ganz anderes Gehen und ich glaub das hat ihm dann sehr viel Respekt abverlangt. Da ist dann auch noch einiges passiert, dass er dann 14 Tage in der Pasteur-Klink war mit Krankheiten, die niemand gekannt hat. Er hat sich dann einen „schwarzen Stein“ aufgelegt, der das Gift rausholt. Und die Ärzte haben gesagt: was ist denn das für eine Zauberei! Blödsinn! Und dann hat er gesagt: wenn ihr rausfindet, was ich hab und mich heilt, dann geb ich das gern weg, aber solange ihr es nicht wisst, was mich heilt, heile ich mich mit dem schwarzen Stein. Da hat er einen pragmatischen Zugang gehabt.

Kohärenter Tod

Was mir noch sehr nachgeht, ist Josefs Tod am 14. August. Ich hab damals außer Haus gearbeitet und der August war auch in Quito Ferienzeit, da war nicht viel los. Ich war also in Quito, 500 km entfernt von Valdivia, wo er gestorben ist. Und ich komm ausnahmsweise früh heim, so um 5 oder 6 Uhr nachmittags. Und dann ist irgendwie Aufruhr. Es habe eine Unfall gegeben und der Josef ist angeblich ertrunken. Was ist da los?

Meine Aufgabe war dann – ich war der einzige in der Casa de formación: einfach Tür auf und schauen, was jetzt kommt. Irgendwer ist dann sofort rauf zum ÖED das Fax ausschalten und dort geblieben zum Auskunft geben. Ich hab dann um Mitternacht den Koordinator Hans Bürstmayr angerufen. Dann das Begräbnis in Quito, es war eine Totenwache bei uns im Haus, und dann die Totenwache unten in der Kapelle und der Transport zum Flugzeug...

Aber das eigentlich Eindrucksvolle ist für mich: Jeder von uns stirbt und viele, die wir kennen, sind schon gestorben und man stirbt irgendwie, also unbedeutend. Dann gibt es aber gelegentlich Menschen, bei denen der Tod eine sehr kohärente Form nimmt. Und der Josef ist für mich einer, der ganz kohärent gestorben ist.

Ich weiß nicht, welche Mythen und Geschichten ihr gehört habt. Die Jugendlichen, mit denen Josef gearbeitet hat, haben eine Auswertung gemacht. Josef verabschiedet sich von Ecuador, schließt das Projekt ab, er muss zurück nach Österreich. Ich glaub, es war ein bisschen Druck auf ihm, seine Mutter hat einen Schlaganfall gehabt, und er muss sich da irgendwie einklinken und sich um sie kümmern, dieser Druck ist auf ihm gewesen. Ob er wirklich zurück wollte, das ist immer wieder in Zweifel gezogen worden. Bei unserer Begräbnisfeier in Ecuador ist immer wieder gesagt worden: der Josef wollte von hier nicht weg und er hat es geschafft. Also er ist hier, bleibt hier.

Sie waren also mit der Auswertung fertig und haben am Strand noch Fußball gespielt. Und jetzt kühlen wir uns noch schnell ab im Wasser. Vorsicht! Es ist sehr gefährlich. Und der Strand von Valdivia ist sehr gefährlich, da passiert immer wieder was. Und rein und es passiert, was passieren muss: der Iván bekommt einen Krampf. Und es ist einfach sonnenklar: wer da rein muss, ist der Josef. Und sie – Josef und David Cortez – erwischen den Iván. Und sie sagen den anderen: geht raus, wir haben ihn schon. Dann kommt die große Welle und zieht sie raus, und sie kommen auseinander. Der Iván ist dann drei Tage später angeschwemmt worden. Der David hat herum gekämpft und hat versucht rauszukommen und gemerkt: ich schaff das nicht, und hat dann irgendwann gesagt, es wird finster, ich kann nicht mehr, ich geb auf. Und er hört dann unter Wasser einen Motor, weil die am Strand Wirbel geschlagen haben. Aber die Fischer haben auch gesagt, es ist sinnlos, jetzt rausfahren ist ein Selbstmordkommando, warum seid ihr so deppert und geht rein – alles eine vernünftige Argumentation. Sie haben aber dann jemanden überzeugt und der ist rausgefahren und der hat den David noch erwischt und an den Strand gebracht. Und als der David an den Strand kommt, ist der Josef auch schon dort, aber tot. Da gibt es dann mehrere Geschichten von verschiedenen Leuten, die dabei war, aber darauf will ich nicht eingehen.

Jedenfalls dieser Moment oder diese Begebenheit, dass jemand ein Problem hat – diesen Krampf – und der Josef: rein, und zwar viel weiter als es vernünftig ist. Das halt ich für einen ganz typischen Zug von Josef, und dass er dann aber auch irgendwann merkt – und das halte ich dann für eine der wahrscheinlich noch schwierigsten Entscheidungen von Josef zu sagen: So, das war es, jetzt heißt es raus. Ich glaub, dass ihm da auch seine Bergerfahrung geholfen hat, irgendwann zu sagen: So, das ist jetzt der Punkt, wo... so weit ist es gegangen.

Und er hat’s ja fast geschafft bis an den Strand, also er ist rausgekommen. Woran er dann gestorben ist? Ich weiß nicht, was im ärztliche Befund steht, Herzinfarkt oder so was oder ertrunken dann doch grad noch.... Also da gibt es mehrere Versionen und Geschichten. Tatsache, er war dann tot.

Und dann war für mich bei dem Begräbnis in Quito sehr berührend, wie lange das gedauert hat. Die Messe hat, glaub ich, zweieinhalb Stunden gedauert. Weil immer wieder berichtet worden ist und nachgedacht und eben der Josef wollte ja nicht weg und er ist jetzt bei uns und wie gehen wir damit um und wie sind wir davon betroffen.

Josef „sammelt seine Fußtritte“

Es gibt dann im Hochland die Meinung – ich weiß nicht, ob es im Tiefland auch so ist – wenn jemand stirbt, dann kommt er an die Orte, bei denen er gerne gewesen ist: Recoger los pasos (Yannín: ja, das ist im ganzen Land so). Also der Tote hebt seine Fußtritte auf, die klaubt er zusammen, das ist der Hintergrund. Und das war bei der Sprachlehrerin, also gute Freunde von ihm, die ich auch gut kenne. Man hat den Eindruck, das ist so drei bis fünf Tage nachher: Du sitzt ruhig im Haus, es passiert nichts und auf einmal hast du den klaren Eindruck: ah, jetzt ist der Josef da. Und es bewegt sich irgendein Vorhang, es fällt eine Tür zu oder irgend sowas. Es ist ein bisschen „enterisch“. Das ist auch für die Leute ein sehr spezieller Moment. Und das war dann auch in der Casa de formación natürlich so: da waren die Jugendlichen beisammen und plötzlich geht eine Tür auf und das war dann für sie zum Teil: ... was jetzt? Und der Timoteo hat das dann immer wieder gut aufgegriffen und gesagt: Das ist der Josef! Josef, komm her, schau, wir sitzen da beinander. Und er hat den jungen Leuten immer wieder gesagt: vom Josef braucht’s keine Angst haben, der hat euch nie was getan, also Josef komm her, schau da sind wir, du siehst, der Mario ist jetzt nicht mehr da, der wär sonst da gesessen, aber die anderen sind da. Komm bleib bei uns, solange du willst. Du bist hier daheim, gern gesehen. Komm wieder, wenn du willst.

Und ok, dann ist das wieder weitergegangen. So ist auch ein gewisses eigenes Gefühl, das man hat beim recoger de los pasos eigentlich sehr gut aufgefangen worden. (Yannín: das ist eine normale Sache bei uns). Das mit dem recoger de los pasos ist eine Sache, die für mich sehr beeindruckend ist in Ecuador und die ich in Verbindung bringe mit dem Josef. Das waren meine Eindrücke.

Yannín Espinoza-Zwischenberger sagte über die ersten Tage nach Josefs Tod zu P. Christian: „Du bist damals ja im Haus gewesen und ich möchte dir im Namen von uns allen danke sagen, weil du die Tür dieses Hauses für uns alle geöffnet hast. So haben wir die Möglichkeit gehabt, die Leute zu empfangen, die sind vom ganzen Land gekommen, und wir haben fast die ganze Nacht nur Leute von den Bussen abgeholt und wieder hingebracht. Und du hast die Tür geöffnet und gesagt: macht, was ihr wollt und du hast Vertrauen gehabt, dass wir alles richtig machen, und das Haus war voll und ich erinnere mich gut daran und ich sage dir danke, denn das war wirklich im Sinne von Josef. Danke.“

 

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